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Warum ist Resilienz so wichtig für dich?

Bist du resilient, dann bist du in der Lage, trotz schwieriger, scheinbar aussichtsloser Umstände deine innere Ruhe zu bewahren. Deine Psyche hält dabei eine Kraft bereit, Belastungen gut auszuhalten. Du kommst nach Schicksalsschlägen schnell wieder auf die Beine und bist in der Lage, dein Leben weiter voller Kraft zu bewältigen.

Wissenschaftler: innen sagen, dass diese Deutung aber allein nicht ausreichend ist. Die Resilienz ist keine mysteriöse Kraft, sondern ein Zusammenspiel aus vielen einzelnen Faktoren. Es handelt sich um einen äußerst komplexen psychischen Mechanismus, manches ist dabei schon bekannt, vieles aber noch nicht.

Eine schöne Zusammenfassung der Resilienz ist die Fähigkeit, sich trotz aller Widrigkeiten und schlimmen Umstände, die dir das Leben bereiten, deine Widerstandskräfte so zu behalten, dass du psychisch gesund bleibst. Und ist dein Geist gesund, dann bleibst du es sehr wahrscheinlich auch.

„Mens sana in corpore sano”. Das ist aus dem Lateinischen und bedeutet ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.

„Die schwierigste Zeit in unserem Leben
ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln.“

– Dalai Lama –

Wie dir die sieben Säulen der Resilienz dabei helfen können, Stress abzubauen

Mit dem Modell der sieben Säulen hast du Anhaltspunkte, die dir dabei helfen, den Umgang mit Stress zu trainieren und deine Resilienzfähigkeit auszubauen. Jeder Mensch besitzt von Geburt an Resilienz, dies ist aber bei allen unterschiedlich ausgeprägt.

Das Gute ist, dass du deine Resilienz trainieren und dabei ausbauen kannst. Erwirbst du mehr Resilienz, dann kannst du wesentlich flexibler auf Stress reagieren und deinen Umgang mit ihm zum Positiven verändern. Die sieben Säulen der Resilienz sind zum Erkennen und Trainieren deiner Resilienz wichtig und gut.

Bei den sieben Säulen nach einem Modell von Dr. Franziska Wiebel handelt es sich um die vier Grundhaltungen:

 

1. Lösungsorientierung
Bist du an Lösungen orientiert, dann bist du in der Lage, Situationen zu akzeptieren und hinter dir zu lassen. Du schaust dabei nach vorne in die Zukunft und bist bereit, nach Lösungen zu suchen. Du formulierst deine Ziele klar und findest dabei Wege, sie zu realisieren.

Die Lösungsorientierung ist vor allem im Umgang mit Problemen und Krisen ein sehr stärkender Faktor. Eine lösungsorientierte Haltung macht dir den Zugang zu deinen eigenen Ressourcen leichter, auch wenn du sehr im Stress bist.

2. Gesunder Optimismus
Wenn du weißt, dass du die Kraft dazu hast, dein Leben in die Hand zu nehmen und dass Krisen und schwere Zeiten nur von kurzer Dauer sind, dann bist du optimistisch.
Du blickst dabei voller Hoffnung in die Zukunft, bist positiv und ein guter Verlauf der Dinge ist das, woran du glaubst.

Ich meine dabei einen gesunden Optimismus. Sich etwas schön zu reden und immer nur durch die rosarote Brille zu schauen, ist kein gesunder Optimismus.
Eine ausgewogene Mischung aus Negativ- und Positivfokus ist optimistisch.
Es tut dir gut, „das Gute im Schlechten“ zu sehen. Deinen Stress kannst du so aktiv regulieren.

3. Akzeptanz
Du nimmst an, was nicht geändert werden kann und was sich noch nicht verändern lässt. Auch eine Lösung, die nicht deine erste Wahl ist, wird von dir als Lösung akzeptiert. Dies führt zu deutlich mehr Zufriedenheit bei dir, weil es viel Stress lösen kann.

Es geht bei der Akzeptanz auch um deine Selbstakzeptanz und deine Selbstannahme.
Nimmst du dich mit all deinen vermeintlichen Fehlern und Schwächen an, dann kannst du deine eigene innere Kraft gut nutzen.

4. Bindung
Die Bindung erfüllt dein Bedürfnis nach Kontakt und ist zugleich die Stärkung deiner sozialen Unterstützung, die ein Schutzfaktor für dich ist. Sie bezieht sich auf die Beziehung zu dir selbst, zu anderen Gruppen und auch Systemen und natürlich auch zu deinen Mitmenschen. Es ist dabei wirklich wichtig, dass du zwischen der Sach- und der Beziehungsebene unterscheiden kannst. Emotionale Belastung wird nämlich häufig durch eigentliche Sachthemen verursacht, die auf der Beziehungsebene landen, wo sie nicht hingehören.

Durch die klare Trennung von Sach- und Beziehungsebene wird die Beziehungsebene gestärkt und dadurch geschützt. Ein sehr wichtiger Faktor für eine starke Bindung ist die Empathie. Du kannst das angemessene Reagieren auf Emotionen sehr gut in einem Achtsamkeitstraining üben.

Und dann gibt es hierbei noch die drei Praktiken:

5. Selbstwahrnehmung
Nimmst du dich selber wahr, dann ist dies ein wichtiger erster Schritt für eine gute und zugleich stärkende Beziehung zu dir selbst. Es ist wichtig, deinen eigenen Körper mit all seinen Gefühlen und Emotionen richtig wahrzunehmen.

Deine Selbstwahrnehmung macht dich entspannter und selbstbewusster und zugleich glücklicher. Durch eine starke Selbstwahrnehmung spürst du dich und kannst deinen Zustand leichter verbessern. Das Einordnen von Empfindungen hilft dir dabei, deinen Stress zu reduzieren.

6. Selbstreflexion
Eine Art Meta-Perspektive ist die Selbstreflexion. Du beobachtest dich dabei von außen, deine Reaktionen, Gefühls- und Denkmuster werden dabei reflektiert.
Du erkennst dabei Probleme und schaffst Veränderungen, ohne dabei in ständige Grübeleien zu versinken, die dir deine ganze Energie rauben können.

Stimmen deine Gedanken, deine Gefühle und dein Handeln mit dir selbst überein oder orientierst du dich an fremden und erlernten Zielen und Bedürfnissen?
Werden deine Gefühle und Handlungen dem gerecht, was in bestimmten Situationen erforderlich ist?

Eine Frage, die du dir dabei stellen solltest, ist „Wer bin ich eigentlich“? Auch die Fragestellung, wie du etwas geschafft oder nicht geschafft hast kann wichtig sein.

7. Selbstwirksamkeit
Unter Selbstwirksamkeit versteht man die Kraft, dich aus schwierigen Situationen und Herausforderungen heraus zu manövrieren. Ist deine Selbstwirksamkeitserwartung hoch, dann wirst du davon überzeugt sein, Herausforderungen gut zu meistern.
Du bist also davon überzeugt, Handlungen aufgrund deiner eigenen Kompetenz ausführen zu können. Selbstwirksamkeit ist wichtig für deine Gesundheit und wird schon sehr früh in deinem Leben entwickelt.

Um die Selbstwirksamkeit zu trainieren, sind Anker (Erinnerungshilfen) wichtig. Unter Stress können wir uns so an Ressourcen, Muster und Fähigkeiten erinnern, die uns in Krisen und bei Problemen in der Vergangenheit geholfen haben.

Um die ultimative Wahrheit handelt es sich aber bei diesem Modell der sieben Säulen allerdings nicht. Es soll es dir einfacher machen, dass wirklich große Thema der Resilienz zu verstehen, um es für dich besser nutzbar zu machen. Die Achtsamkeit bietet hier eine wunderbare Möglichkeit, deine Resilienz zu trainieren. Denn wenn Resilienz das Ziel ist, dann ist Achtsamkeit der Weg dahin.

„Diamanten sind Menschen, die wissen, dass das Leben manchmal ein bisschen an einem reiben muss, damit man wieder richtig glänzt.“

– Tobias Beck –

Resilienz in der Wirtschaft

Ich komme in diesem Artikel auch auf die unternehmerische Resilienz zu sprechen. Ich finde es spannend zu beobachten, wie ein Unternehmen tickt und wie ähnlich es der menschlichen Psyche als Ganzes doch ist.

Auch die unternehmerische Resilienz ist die Eigenschaft eines Unternehmens, angemessen auf die äußeren Umstände zu reagieren. Externen Schocks, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und auch neuen Bedingungen wird sich so angepasst, ohne dass das Unternehmen zugrunde geht.

Das Zukunftsinstitut erklärt die 2020er-Jahre zur Dekade der Resilienz, denn in einer global vernetzten Welt rückt die Fähigkeit, flexibel auf Krisen zu reagieren ins Zentrum des Unternehmertums.

In einem Unternehmen ist es wichtig, den Bereich des Gewohnten zu verlassen, um sich für hochkomplexe und riskante Umwelteinflüsse zu wappnen. Alleinige Komplexreduktion und operative Exzellenz sind der falsche Weg dafür.

Um sich für eine ungewisse Zukunft stark zu machen, braucht ein Unternehmen eine starke und kollektive Identität. Es muss klar für alle sein, wohin die «Reise» geht und mit welchen Mitteln welche Wirkungen erzeugt werden. Diese innere Stärke bildet die Basis für Widerstandskraft und Flexibilität, zwei wirklich unumgängliche Faktoren für eine sich immer schneller verändernde Welt.

Das Vertrauen in die Mitarbeiter ist in einem resilienten Unternehmen enorm wichtig. Mitarbeiter müssen dabei Eigenverantwortung übernehmen. Die führenden Kräfte müssen lernen, Verantwortung abzugeben und zu vertrauen. Eine Arbeitsatmosphäre ohne Angst, die so geschaffen wird, ermöglicht es den Unternehmen aus Fehlern zu lernen und diese konstruktiv zu nutzen.

Innovation ist dabei das Zauberwort. Es ist ein ständiger Prozess, bei dem das große Ganze ständig im Fokus steht. Das «Aus Fehlern lernen» darf kultiviert werden, um die Beweglichkeit und dabei die Anschlussfähigkeit zu erhöhen.

Die Resilienz bietet der Wirtschaft das Potenzial, Krisen gut meistern zu können. In einer Zeit von multiplen Krisen ist es von großer Bedeutung flexibel zu reagieren und sich nicht von äußeren Umständen in die Irre leiten zu lassen.

Auch hier kann durch die Praxis der Achtsamkeit zunächst das Bewusstsein geschaffen werden, an welchen Stellen es Veränderung braucht und wie man diese mit Offenheit, Akzeptanz und Empathie erfolgreich umsetzen kann.

Ist es nicht spannend, wie ähnlich sich ein wirtschaftliches Unternehmen und die menschliche Psyche nicht nur im Bezug auf Resilienz sind?

„Intelligenz ist die Fähigkeit,
sich dem Wandel anzupassen..“

– Stephen Hawking –

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Liebevolle und achtsame Grüße
Deine Tina

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