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Wie Achtsamkeit mein Leben bereichert
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Achtsamkeit: Wie Achtsamkeit mein Leben bereichert

Achtsamkeit: Was bedeutet das und was verändert sich durch ein achtsames Leben? Diese Fragen höre ich oft und aus diesem Grund möchte ich dich mitnehmen, in mein achtsames Leben. Dir Anekdoten aus meinem achtsamen Alltag erzählen und dich inspirieren, das Abenteuer Achtsamkeit für dich zu entdecken.

Vor ein paar Jahren hatte ich einen dieser besonderen, achtsamen Momente.
Mein Mann, meine beiden Kinder und ich waren mit unserem VW Bus in Kroatien. Unterwegs hatten wir uns spontan für einen Campingplatz am Meer entschieden.
Wie das Leben manchmal spielt: der Campingplatz war nicht gerade das, was ich mir unter einem schnuckeligen Platz am Meer vorgestellt hatte. Und mein rebellischer Geist begann sich lautstark zu melden und die Gedanken sprudelten wild darauf los: „was für ein schäbiger Platz. Und viel zu viele Menschen. Und zu laut. Und zu dreckig… Und, und, und.“

Kennst du diese Momente, in denen deine Gedanken richtig in Fahrt kommen und sich das
Gedankenkarussell zu drehen beginnt?

Der Weg zum Toilettenhäuschen gab meinem unzufriedenen Geist noch mehr Futter und ich rutschte in meine alten, nörgelnden Muster: blöder Campingplatz, ist eh alles doof, woanders wäre es viel schöner…

Ein achtsamer Moment, der alles verändert

Da hatte ich diesen zauberhaften, achtsamen Moment: auf der schäbigen Toilette war ein kleines Fenster in der Wand. Die Sonne fing an zu strahlen und schickte ihr warmes Sonnenlicht durch das schmierige Fenster. Und in diesem Sonnenstrahl sah ich unzählige Staubkörner tanzen. Welch Moment der Freude! Weißt du, wie wunderschön Staub glitzert? Wie er in der Luft tanzt?

In diesem kleinen Moment gelang es mir, meine Perspektive zu wechseln. Mich aus meinem nörgelnden Geist zu befreien und eine bewusste Entscheidung zu treffen: auszusteigen aus meinen Mustern, meinen Erwartungen und meinem geschichten-erzählenden Geist. Ich erkannte, dass es neben all dem Schmutz und der Unordnung so viel Schönes gab. Ich veränderte bewusst meine innere Haltung und konzentrierte mich auf das, was noch da war: das Meer, die Sonne, die Zeit als Familie…

Dieser kleine Mindshift erlaubte es mir, aus meinem Gedankenkarussell auszusteigen. Welch innere Freiheit! Das Interessante daran ist: im Außen hat sich nichts verändert. Es war einzig und allein die Veränderung in meinem Inneren: ein kleiner Perspektivwechsel. Wow, wie von Zauberhand war ich auf dem Rückweg zu unserem Bus wieder gut gelaunt. Und das Beste daran: meinen nörgelnden Geist ließ ich für den Rest des Urlaubs im Toilettenhäuschen zurück.

Was ich an der Achtsamkeit liebe

In diesem unperfekten Moment erkannte ich, dass es meine Einstellung zu den Dingen ist. Dass es an mir liegt, die Perspektive zu wechseln und das Perfekte in diesem unperfekten Moment zu entdecken. Den Zauber des Moments einzufangen. Mich aus dem Gefängnis meines nörgelnden Verstandes zu befreien und einen anderen Ausgang der Situation zu wählen.

Das liebe ich an der Achtsamkeit: Sie ist wie eine gute Freundin. Sie rüttelt mich wach, öffnet mir die Augen und lässt mich klar sehen. Sie lässt mich erkennen, wie meine Gedanken meine Stimmung und mein Verhalten beein-flussen. Sie hilft mir, die Dinge mit dem nötigen Abstand zu betrachten und die Realität zu sehen, wie sie ist.

Wenn du das nächste Mal bemerkst, dass deine Gedanken mit dir durchgehen, halte kurz inne. Frage dich, ob diese Gedanken wirklich stimmen oder ob du gerade in alte Verhaltensmuster rutschst. Muster, die deine Stimmung negativ beeinflussen, die dich vielleicht Dinge sagen oder tun lassen, die du so nicht meinst.

Das Schöne an der Achtsamkeitspraxis:

1. ich habe die Wahl, wie ich auf Situationen in meinem Leben agiere

2. ich kann aus der Reaktivität und der begrenzten Sichtweise meines Verstandes aussteigen

3. bewusst zu entscheiden, wie ich handle

Was bewirkt Achtsamkeit?

Mit Hilfe der Achtsamkeit lerne ich:

  • meine alten Muster zu erkennen
  • meinen geschichten-erzählenden Geist zu entlarven
  • nicht in die Geschichten einzusteigen, die mein Kopf produziert oder zumindest rechtzeitig auszusteigen
  • die Realität zu sehen, wie sie ist. Nicht, wie ich denke, dass sie ist oder wie sie sein sollte
  • im Hier & Jetzt zu sein
  • meine Perspektive zu ändern
  • dankbar zu sein für die unzähligen schönen Momente des Lebens

Es gibt vieles, was ich mit Hilfe der Achtsamkeit in meinem Leben entdecke. Dies ist nichts, das ich tun MUSS, sondern diese Fähigkeiten entwickeln sich mit der Zeit. Nein, nicht von allein…. Es sind die Früchte, die ich aus meiner täglichen Meditationspraxis ziehe und die sich wie von Zauberhand auf meinen Alltag übertragen.

Alle Aspekte der Achtsamkeit bereichern inzwischen mein Leben. Ich bin geduldiger, mitfühlender und viel seltener gestresst. Ich bin unglaublich dankbar, diese Qualitäten an mir zu entdecken, zu erforschen und sie mit dir zu teilen.

Achtsames Innehalten

Ich möchte dich einladen, innezuhalten. Dich mit dem Hier & Jetzt und mit dir selbst zu verbinden. Frage dich in deinem Alltag häufiger:

  • Wie geht es mir gerade?
  • Wo bin ich gerade mit meinen Gedanken?
  • Entsprechen diese Gedanken der Realität?
  • Was brauche ich? Und: was kann ich mir JETZT Gutes tun?

Wenn du dich inspiriert fühlst, komm mit auf meine Reise in die Welt der Achtsamkeit. Abonniere gerne meinen Blog, folge mir auf Facebook und Pinterest und lass uns gemeinsam die Welt ein Stückchen achtsamer machen.

Grüße aus dem Hier & Jetzt
Deine Tina

Wer schreibt hier?

Hallo, ich heiße Tina.

Ich arbeite leidenschaftlich gerne als MBSR & Achtsamkeitstrainerin und unterstütze Menschen auf ihrem Weg zu einem achtsamen Umgang mit Stress. Ich habe 2 wundervolle Kinder und mein Mann nennt mich liebevoll "Medi-Tier." Mein Herz brennt fürs Reisen, für Yoga & Meditation und natürlich für gutes Essen.

„Ein achtsames Leben zu führen heißt, das eigene Leben mit all seinen Facetten bewusst wahrzunehmen und es so anzunehmen, wie es jetzt gerade ist, wissend, dass sich alles verändert und nichts bleibt.“